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Die FHWS bietet durch über 50 grundständige und postgraduale Studiengänge in zehn Fakultäten und acht Forschungsinstituten breite, praxisorientierte und zukunftsorientierte Studienmöglichkeiten. Mit mehr als 230 Professorinnen und Professoren und über 9.000 eingeschriebenen Studierenden gehört sie zu den größten Hochschulen für angewandte Wissenschaften in Bayern. Die FHWS profiliert sich durch ausgeprägte Internationalisierungsmaßnahmen, unterstützt die Region durch Wissenstransfer, insbesondere bei der Entwicklung der Digitalisierung, und legt großen Wert auf hohe Qualitätsstandards. Werden Sie Teil eines innovativen Teams mit großen Gestaltungsfreiräumen und engen Kontakten zu den Kooperationspartnern der Hochschule.

Im Rahmen der Technologieoffensive Hightech Agenda Bayern baut die FHWS ihre Kompetenzen im Bereich digitaler Rettungs- und Gesundheitswissenschaften aus und sichert mit dem interdisziplinären, interprofessionellen sowie intersektoralen Ansatz, dass die gesundheitliche Versorgung der Bevölkerung im Kontext künftiger Herausforderungen gewährleistet werden kann. Hierfür ist es unabdingbar, den Herausforderungen für Gesellschaft und Wirtschaft ganzheitlich zu begegnen und die Expertise aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Bereichen zusammenzuführen.

Neben interdisziplinären Forschungsprojekten im Rahmen der Drittmittelforschung für Rettungswissenschaften und Notfallversorgung sowie Gesundheitswesen sollen auch national und international geförderte Projekte initiiert und durchgeführt werden. Die Forschungsaktivitäten sollen innerhalb des Instituts für Rettungswesen, Notfall- und Katastrophenmanagement (IREM) durchgeführt werden und zur Weiterentwicklung des Instituts in den benannten Forschungsschwerpunkten beitragen.

Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sollen zunächst für fünf Jahre neben der Lehre anwendungsbezogene Forschungs- und Entwicklungsprojekte initiieren und durchführen (letzteres im Umfang von bis zu neun Semesterwochenstunden, dies entspricht bis zu 50% des derzeitigen Lehrdeputats) sowie das oben genannte Institut unterstützen, die Vernetzung mit Akteuren des Gesundheitssektors weiter vertiefen und praxisnahe Projekte – auch und besonders im Rahmen der Lehre – umsetzen.

Von den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern wird eine individuelle Forschungs- und Entwicklungsleistung erwartet. Über diese Forschungs- und Entwicklungsleistung wird für die Dauer von fünf Jahren eine Zielvereinbarung abgeschlossen. Die FHWS ist bestrebt, diese periodisch zu verlängern.
 
Aktuell ist folgende Stelle zu besetzen:
 
Professorin/Professor (m/w/d)
 

Fakultät Wirtschaftswissenschaften

W2-Professur für Vernetzung und Digitalisierung im Gesundheitswesen
Bewerbungskennziffer: 03.1.453


Sie vertreten die o. g. Professur.

Sie forschen empirisch und vermitteln Kompetenzen in den Bereichen
   -  Gesundheitsleistungen und -ökonomie
   - (Notfall-)Medizin und Pflegewissenschaften
   - Integrierte, insbesondere intersektorale Versorgungskonzepte
   - Interprofessionelles und interkulturelles Arbeiten
   - Hybride Bedrohungslagen im Gesundheitswesen
   - Informationstechnologie im Gesundheitswesen.

Sie können auf praktische Erfahrungen im Lehr- und Forschungsgebiet, idealerweise mit Führungs- oder Projektverantwortung, vorzugsweise im Rettungswesen sowie klinischem Umfeld und Katastrophenschutz, zurückgreifen. Ihre beruflichen Schwerpunkte liegen dabei auf einem oder mehreren der genannten Bereiche.

Sie besitzen gegebenenfalls wirtschaftswissenschaftliche Zusatzqualifikation (z.B. B.A., MBA oder vergleichbar).

Für die Professur wird außerdem erwartet:

  • im Bedarfsfall Übernahme von Lehrveranstaltungen aus dem Grundlagenbereich, dem weiteren Studienangebot sowie verwandten Gebieten, auch in anderen Fakultäten;
  • Bereitschaft und Fähigkeit, Lehrveranstaltungen auch in englischer Sprache abzuhalten;
  • Bereitschaft zu regelmäßigen Gastaufenthalten an internationalen Hochschulen mit strategischem Bezug zur FHWS;
  • aktive Beteiligung an der Weiterentwicklung der Fakultät und der Hochschule;
  • Engagement in der Internationalisierung und Selbstverwaltung unserer Hochschule und Beteiligung an Projekten der angewandten Forschung und im Bereich des Technologie- und Wissenstransfers.

Die Stelle ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt zu besetzen; der Dienstort befindet sich in Würzburg.

Einstellungsvoraussetzungen:

Für die Einstellung als Professor oder Professorin an unserer Hochschule müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein (Art. 7 Abs. 3 Bayerisches Hochschulpersonalgesetz):

  • abgeschlossenes Hochschulstudium in einem einschlägigen Fach und die Befähigung zur Lehre in Grundlagenfächern der Medizin
  • pädagogische Eignung, die in der Regel durch Erfahrungen in der Lehre und Ausbildung nachgewiesen wird;
  • besondere Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeit, die in der Regel durch die Qualität einer Promotion nachgewiesen wird;
  • besondere Leistungen bei der Anwendung oder Entwicklung wissenschaftlicher Erkenntnisse und Methoden in einer mindestens fünfjährigen beruflichen Praxis, die nach Abschluss des Hochschulstudiums erworben sein muss und von der mindestens drei Jahre außerhalb des Hochschulbereichs ausgeübt worden sein müssen; Zeiten als Referendar oder Referendarin oder als wissenschaftlicher oder künstlerischer Mitarbeiter oder als wissenschaftliche oder künstlerische Mitarbeiterin können insgesamt nur bis zu zwei Jahren angerechnet werden; der Nachweis der außerhalb des Hochschulbereichs ausgeübten beruflichen Praxis kann in besonderen Fällen dadurch erfolgen, dass über einen Zeitraum von mindestens fünf Jahren ein erheblicher Teil der beruflichen Tätigkeit in Kooperation zwischen Hochschule und außerhochschulischer beruflicher Praxis erbracht wurde.

Der Freistaat Bayern bietet nicht nur optimale Arbeitsbedingungen und eine hervorragende Lebensqualität, sondern auch besondere, landesspezifische Besoldungsregelungen.

Eine erfüllende Aufgabe mit zeitlicher Flexibilität und Selbstbestimmung erlaubt die Balance von Arbeit, Familie und Freizeit. Engagierte Kolleginnen und Kollegen bil-den ein hochmotiviertes Team und unterstützen Sie von Anfang an. Unsere Hochschule fördert die berufliche Gleichstellung von Frauen und strebt insbesondere im wissenschaftlichen Bereich eine signifikante Erhöhung des Frauenanteils an. Frauen werden daher ausdrücklich zur Bewerbung aufgefordert. Die Frauenbeauftragte der Fakultät Wirtschaftswissenschaften, Prof. Dr. Christine Wegerich steht für Fragen gerne zur Verfügung (christine.wegerich@fhws.de).

Die Professur ist dem Grunde nach in Vollzeit zu besetzen. Zur Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie, bietet die FHWS die Möglichkeit an, die Stelle zunächst befristet (für einen Zeitraum von 1 bis zu 2 Jahre) in Teilzeit zu besetzen.

In das Beamtenverhältnis kann berufen werden, wer das 52. Lebensjahr noch nicht vollendet hat, ansonsten erfolgt eine Einstellung mit privatrechtlichem Dienstvertrag im Angestelltenverhältnis. Schwerbehinderte Bewerberinnen oder Bewerber werden bei ansonsten im Wesentlichen gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt eingestellt.

Wenn Sie sich für eine Professur an der FHWS berufen fühlen, freuen wir uns auf Ihre aussagekräftige Bewerbung mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf, Zeugnisse, Nachweise zu den beruflichen Stationen sowie den wissenschaftlichen Arbeiten) bis zum 31.05.2022. Bitte nutzen Sie hierfür unser Online-Portal.

 

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